Aktuell

30.08.2010 Stuttgart Stuttgart 21: Gemeinsame Erklärung von Ministerpräsident Mappus und Grünen-Fraktionsvorsitzendem Kretschmann

Ministerpräsident Stefan Mappus und der Fraktionsvorsitzende der Grünen im Land­tag Winfried Kretschmann sind nach mehreren Gesprächen in der vergangenen Woche übereingekommen, Gegner und Befürworter des Projekts „Stuttgart 21“ zu einem Gespräch einzuladen. Dieses erste Gespräch soll offen und ohne Vorbedingungen die Chancen weiterer Gespräche und öffentlicher Experten- und Diskussionsforen ausloten. Das Gespräch soll zeitnah, möglichst noch in der ersten Hälfte des Septembers stattfinden. Beide Seiten sollen dabei ihre wichtigen Anliegen vor­tragen können. Es komme jetzt darauf an, so Mappus und Kretschmann, dass ein Dialog entstehe, bei dem beide Seiten ernsthaft und konkret an der Sache und den Fakten orientiert miteinander reden.

Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg
 
27.07.2010 Stuttgart Deutsche Bahn AG und Landesregierung stellen Kostenberechnung für Neubaustrecke Stuttgart-Ulm vor
Rund 2,89 Milliarden Euro für 60 Kilometer lange neue Bahnstrecke / Fahrzeit Ulm-Stuttgart halbiert sich von 54 Minuten auf 28 Minuten


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15.07.2010 Rastatt Rastatter Tunnel wird „eine gewichtige Rolle spielen“

Vertreter des Bundesverkehrsministeriums vor Ort im Landkreis Rastatt / Nadelöhr im Kreuzungsbereich europäischer Schienenverbindungen führt absehbar zum Kollaps / Bereits 26 Millionen Euro im Zuge der B36-Umgehung für Tunnelprojekt investiert

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21.06.2010 Berlin Stuttgart 21: Ausnahmegenehmigung für S-Bahn-Strecke am Flughafen erteilt
Tunnel auf der S-Bahn-Strecke zwischen Leinfelden und Flughafen auch für Regional- und Fernverkehrszüge zugelassen - Sicherheitsnachweis liegt vor


Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) hat dem Antrag der Deutschen Bahn zugestimmt, für den Streckenabschnitt Leinfelden–Flughafen eine Ausnahme zuzulassen, damit er zukünftig auch mit Reisezügen befahren werden kann. Die Ausnahme ist zunächst bis zum Jahr 2035 befristet. Bisher war diese Strecke, inklusive der beiden Tunnel Echterdingen und Flughafen, nur für den S-Bahn-Verkehr vorgesehen. Im Rahmen der Realisierung von Stuttgart 21 hatte die Deutsche Bahn die Zulassung von Ausnahmen zur Eisenbahnbau- und Betriebsordnung (EBO) beantragt, um die vorhandene S-Bahn-Strecke auch für Regional- und Fernverkehrszüge nutzen zu können.

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08.06.2010 Brüssel Péter Balázs erneut zum EU-Koordinator für das vorrangige Projekt 17 (Paris-Bratislava) ernannt

Der für Verkehr zuständige Vizepräsident der EU-Kommission, Siim Kallas, ernannte Péter Bálazs erneut zum Koordinator des vorrangigen Projekts 17, Paris-Bratislava. Péter Bálazs war bereits zwischen Juli 2005 und April 2009 EU-Koordinator, danach war er ungarischer Außenminister.

Neben Péter Bálazs wurden mit Pat Cox und Gilles Savary zwei prominente ehemalige Mitglieder des Europäischen Parlaments zu EU-Koordinatoren für die vorrangigen Projekte Berlin-Palermo (Nr. 1) sowie Athen-Nürnberg/Dresden (Nr. 22) bestellt. Mit Gilles Savary wird damit in Zukunft auch der Magistrale-Abschnitt „Wien-Budapest“ von einem EU-Koordinator betreut.

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19.04.2010 Mühldorf Arbeiten für Neubau der Innbrücke bei Mühldorf beginnen
Brückenneubau wichtiger Schritt zur Erweiterung der Kapazitäten auf der Strecke München - Mühldorf - Freilassing
Mittel des Konjunkturprogramms des Bundes kommen in der Region an

Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer, der bayerische Verkehrsminister Dr. Martin Zeil und Bahnchef Dr. Rüdiger Grube gaben heute den Startschuss für den zweigleisigen Bau einer neuen Innbrücke bei Mühldorf. Im Zuge des Konjunkturprogramms des Bundes stehen ca. 36,5 Millionen Euro bereit, um Engpässe im Streckenabschnitt Mühldorf - Tüßling zu beseitigen und damit beim Ausbau der Gesamtstrecke München - Mühldorf - Burghausen/Freilassing einen wichtigen Schritt voranzukommen. Der Ausbau dieser Strecke hat sehr hohe Bedeutung für den Güterverkehr in das Chemiedreieck und ist Teil der Europäischen Magistrale Paris - Bratislava.

Download Pressemitteilung der Deutschen Bahn (pdf 16kb)
 
22.02.2010 Brüssel Initiative präsentiert der EU-Kommission und den EU-Mitgliedsstaaten wesentliche Ergebnisse der Studie „Magistrale für Europa - Züge für Europa“

Im Rahmen des „TEN-T Committee Meeting“, dem EU-Ausschuss zur Abstimmung der Politik der Transeuropäischen Netze zwischen der EU-Kommission und den Mitgliedsstaaten, stellte die Initiative „Magistrale für Europa“ gemeinsam mit „SMA und Partner AG“ wesentliche Ergebnisse der kürzlich fertig gestellten Studie vor:

Bei den bisher üblichen Verfahren ist das Risiko groß, dass ein Teil der Investitionsmittel nutzlos verpufft, weil die durch enorme Investitionen in die Infrastruktur teuer erkauften Fahrzeitverkürzungen in der Praxis nicht vollständig umgesetzt werden können. Aus diesem Grund ist es zwingend, die zu erwartenden betrieblichen Fragestellungen bereits parallel mit der Infrastrukturplanung in Angriff zu nehmen. Ein Instrument der „Integrierten Planung“ könnte die „Fahrplan-Konsequenzen-Prüfung“ sein.

Nur ein derartiges koordiniertes Vorgehen schafft im dichten und komplexen Fahrplangefüge Europas auch die Voraussetzungen für freien Wettbewerb. Erst wenn die Infrastrukturbetreiber ihre langfristig-konzeptionellen Fahrpläne und die dafür erforderlichen Infrastrukturausbauten koordiniert und optimiert haben, sollten sie den Eisenbahnverkehrsunternehmen Europas auf dieser Basis optimal durchgeplante, nationale und grenzüberschreitende Fahrplan-Trassen zum Verkauf anbieten. Um dies zu erreichen, bedarf es ergänzender Regeln und Richtlinien in der Weiterentwicklung der europäischen Bahnreformen.

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Download Main Line for Europe - Trains for europe - Summary and study's task (pdf 1.014kb)
Download Trains pour l'Europe - Résumé et Mission (pdf 888kb)
Download Züge für Europa - Zusammenfassung und Aufgabenstellung (pdf 876kb)
Download Studie Magistrale für Europa - Züge für Europa (pdf 5.016kb) 
Download Etude Magistrale pour l'Europe -Trains pour l'Europe (pdf 5.131kb)
 

02.02.2010 Stuttgart Jahrhundertprojekt Stuttgart 21 startet
Projektpartner unterstreichen verkehrliche und wirtschaftliche Bedeutung - Umfangreiche Arbeiten im Gleisvorfeld


Den „Startschuss“ für die umfangreichen Arbeiten im Gleisvorfeld des Stuttgarter Hauptbahnhofs gaben Dr. Rüdiger Grube, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG, Dr. Peter Ramsauer MdB und Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Günther H. Oettinger, MdL und Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg sowie Dr. Wolfgang Schuster, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Stuttgart, Jeannette Wopperer, Regionaldirektorin des Verbands Region Stuttgart, und Wolfgang Drexler, MdL und Sprecher des Bahnprojekts Stuttgart -Ulm.

Download Pressemitteilung Kommunikationsbüro Bahnprojekt Stuttgart-Ulm (pdf 185kb) 
Download dpa-Interview mit dem Vorsitzenden der Initiative "Magistrale für Europa" (pdf 28kb)
 
29.01.2010 Karlsruhe

Dreimillionster Fahrgast auf deutsch-französischer ICE/TGV-Strecke

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20.01.2010 Paris Karlsruhes Oberbürgermeister in Paris zum Vizepräsidenten der „Association TGV Est“ gewählt
OB Fenrich: Stärkung der grenzüberschreitenden europäischen Allianz

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Download Pressemitteilung der Association TGV Est-Européen (pdf 13kb)
 
19.01.2010 Karlsruhe Oberbürgermeister Heinz Fenrich unterstreicht gegenüber Bundesverkehrsminister Investitionsbedarf deutscher Schienenprojekte

„Trotz ihrer zentralen Lage in Europa investiert die Bundesrepublik seit Jahren nur einen Bruchteil dessen, was unsere Nachbarn in ihre Netze investieren.“

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18.12.2009 Berlin Bayerns Verkehrminister Zeil trifft Bundesverkehrsminister Ramsauer in Berlin / Bahnknoten München und Flughafenanbindung sollen vom Bund mitfinanziert werden / Ramsauer und Zeil: "Unterstützung aus Berlin für bayerische Verkehrsprojekte"

In einem ersten Spitzengespräch erörterten Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer und Bayerns Verkehrsminister Martin Zeil in Berlin mehrere für Bayern zentrale Bahnthemen. „Ich habe die Gelegenheit genutzt, dem Bundesverkehrsminister die Ergebnisse der vom der Staatsregierung beauftragten Untersuchungen zur Flughafenanbindung und zur zweiten S-Bahn-Stammstrecke vorzustellen. Gemeinsam wollen wir jetzt zügig ein Realisierungs- und Finanzierungskonzept für ein zukunftsfähiges Schienensystem im Großraum München aufstellen“, fasst Verkehrsminister Zeil einen zentralen Aspekt des Gesprächs zusammen. „Wir haben heute eine Arbeitsgruppe eingerichtet. Jetzt gilt es, die Weichen richtig zu stellen“, betonten Ramsauer und Zeil nach dem einstündigen Gespräch.

Besprochen wurde neben den Vorhaben im Großraum München unter anderem das weitere Vorgehen auf der transeuropäischen Magistrale Paris – Bratislava. Die bayerischen Abschnitte dieser TEN-Strecke laufen von Neu-Ulm bis Freilassing. Der Ausbau der Strecke von München über Freilassing nach Salzburg hat besondere Bedeutung sowohl für die Anbindung des Münchener Flughafens als auch zum bayerischen Chemiedreieck. Beide Minister wiesen auf die besondere Bedeutung dieser Strecke als Entlastung des künftigen Zulaufs des Brennerbasistunnels hin.

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie, PM 552/09

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16.12.2009 Karlsruhe Strategien für zügige Realisierung des Rastatter Tunnels erörtert / Initiativgruppe legt los

Gestern (15.12.) konstituierte sich im HAUS DER REGION in Karlsruhe die Initiativgruppe „Rastatter Tunnel“. Sie zielt auf eine raschere Realisierung des gleichnamigen Schienenbauprojektes. Unter der Federführung der TechnologieRegion Karlsruhe trafen sich Vertreter von Regionalverband, Regierungspräsidium Karlsruhe, Stadt und Landkreis Rastatt, der Industrie und Handelskammer Karlsruhe sowie der Initiative „Magistrale für Europa“, um sich zunächst von der Deutschen Bahn über den aktuellen Planungsstand informieren zu lassen. Im Anschluss erörterte das Gremium Strategien, wie auf eine zügige Finanzierung des Bauvorhabens durch die Bundesrepublik hingewirkt werden kann. Im Mittelpunkt stand dabei die Vorbereitung eines Treffens mit dem neuen Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer, das für das neue Jahr angestrebt wird. Die Idee zur Initiativgruppe „Rastatter Tunnel“ stammt aus einer regionalen Erörterungsrunde, zu der der Regionalverband am 19. Oktober 2009 auch Innenminister Heribert Rech nach Rastatt eingeladen hatte.

Quelle: PresseInformation des Regionalverbandes Mittlerer Oberrhein (16.12.2009)

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10.12.2009 Stuttgart

Projektpartner sind sich einig: Stuttgart 21 kommt
Lenkungskreis nimmt aktualisierte Kostenkalkulation für Stuttgart 21 zur Kenntnis - Projekt bleibt im vorgegebenen Kostenrahmen von 4,5 Milliarden Euro / Baubeginn im Februar 2010 geplant / OB Fenrich:  „Ein starkes Signal für Europa"

In der heutigen Sitzung des Lenkungskreises zum Bahnprojekt Stuttgart-Ulm haben die Projektpartner Deutsche Bahn, Land Baden-Württemberg, die Landeshauptstadt Stuttgart und der Verband Region Stuttgart die aktualisierte Kostenkalkulation für Stuttgart 21 zur Kenntnis genommen. Damit stehen alle Signale für das wichtigste Verkehrsprojekt in Baden-Württemberg auf Grün.

Quelle: Pressemitteilung des Landes Baden-Württemberg (10.12.2009)

Download Pressemitteilung des Landes Baden-Württemberg (pdf 186kb)
Download Pressemitteilung der Initiative "Magistrale für Europa (pdf 52b)
 

23.11.2009 München Bayerns Verkehrsminister Zeil stellt Gutachten zur Verbesserung der Flughafenanbindung vor

Ziel des vorgestellten Gesamtkonzepts ist es, direkte Verbindungen zum Flughafen aus Nordost- und Nordwestbayern, Schwaben und dem Salzburger Raum sowie die Anbindung Münchens zu ermöglichen. „Am besten eignet sich hierfür die Ostkorridor-Variante. Der Infrastrukturbedarf ist hier im Vergleich zu allen untersuchten Varianten am geringsten“, so Zeil. Der Erdinger Ringschluss und der dringend erforderliche Ausbau der TEN-Strecke München - Mühldorf - Freilassing durch den Bund sind weitere unverzichtbare Voraussetzungen für das Gesamtkonzept Flughafenanbindung. „Mit dem Gutachten liegt ein überzeugendes Gesamtkonzept für die künftige Entwicklung des des Bahnknotens München vor“, so Zeil abschließend.

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie, PM 515/09

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20.10.2009 Salzburg Bahnausbau nach Deutschland weiterhin vorantreiben / Antrittsbesuch des deutschen Botschafters bei Landeshauptfrau Burgstaller

Im Mittelpunkt der Aussprache stand das Projekt "Magistrale Paris-München-Salzburg-Wien-Bratislava/Budapest", das bekanntlich Teil des Transeuropäischen Verkehrsnetzes (TEN) ist. Salzburg geht es dabei vor allem um den Streckenabschnitt der Magistrale von München bis Salzburg. "Wichtig ist, dass auf beiden Seiten, sowohl von Österreich als auch Deutschland, die notwendigen Gelder für die Planungen und den Ausbau zur Verfügung gestellt werden", betonte Landeshauptfrau Burgstaller. Deutschland hat über sein Konjunkturpaket der Bundesregierung 517 Millionen Euro für Schieneninfrastruktur und Strecken zur Verfügung gestellt, davon lediglich 12,75 Prozent für Projekte in Bayern und Baden-Württemberg. Wichtig werde daher sein, dass für diesen Abschnitt die entsprechenden Gelder bereitgestellt werden, und dabei auch alle Fördermöglichkeiten durch die Europäische Union genutzt werden, so die Landeshauptfrau.

Salzburg habe darüber hinaus den Bau des dritten Gleises nach Freilassing immer vehement betrieben. "Diese Beharrlichkeit hat sich offenbar ausgezahlt, da es nun auch Fortschritte auf bayerischer Seite gibt und dafür auch im deutschen Bundesverkehrswegeplan Gelder vorgesehen werden sollen. EU-Förderungen für den Bahnausbau sind ebenfalls vorgesehen. Wichtig ist, dass von Deutschland und Salzburg bzw. Österreich das Projekt auch weiterhin vorangetrieben wird", stellte Landeshauptfrau Burgstaller fest.

Quelle: Landeskorrespondenz des Landes Salzburg vom 20.10.2009
 
19.10.2009 Karlsruhe Rastatter Tunnel – jetzt! Positionierung der Region Mittlerer Oberrhein

Heute (19.10.09) haben sich auf Einladung des Regionalverbandes Mittlerer Oberrhein die politischen Spitzen der Region mit dem Innen- und Verkehrsminister Heribert Rech in Rastatt zu einem Dialog getroffen. Thema war der Bau des Rastatter Tunnels. Die rund vier Kilometer lange Doppelröhre soll den Engpass im Bahnhof Rastatt beseitigen und die Bürger insbesondere von Güterverkehrslärm entlasten. Mit dem Tunnel erfüllt die Bundesrepublik Deutschland ihre völkerrechtlichen Verpflichtungen gegenüber Frankreich und der Schweiz. Der Rastatter Tunnel ist ein zentraler Baustein sowohl für den europäischen Ost-West- als auch Nord-Süd-Verkehr. Seit dem Jahr 1998 besteht Baurecht. Die gesamte Region drängt auf eine Umsetzung der bis zu 650 Millionen Euro umfassenden Investition durch den Bund. Das in der letzten Woche verkündete Planungsmoratorium südlich Rastatt eröffnet der Region Mittlerer Oberrhein eine einmalige Chance, die Investitionsmittel in der Region zu binden. Das Ergebnis des Dialogforums ist anliegend zusammengefasst. Die Vertreter der Region wenden sich an das Land um politische Unterstützung, an den Bund wegen der Finanzmittel und an die Deutsche Bahn zur Planung und Umsetzung des Bauvorhabens. Josef Offele, der Vorsitzende des Regionalverbandes Mittlerer Oberrhein, betonte, dass der Rastatter Tunnel eines der zentralen Infrastrukturvorhaben in Baden-Württemberg sei. Heribert Rech, der Verkehrsminister des Landes Baden-Württemberg, signalisierte seine Unterstützung für die Initiative der Region.

Quelle: Regionalverband Mittlerer Oberrhein, PresseInformation Nr. 34

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15.10.2009 Berlin Bayerischer Bahngipfel in Berlin / „Ausbau von TEN-Strecken wie der Magistrale Paris-Bratislava mit den bayerischen Teilstücken Ulm-Augsburg-München-Freilassing muss höchste Priorität haben“

Quelle: Bayerische Staatskanzlei

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07.10.2009 Brüssel EU-Koordinator Péter Balázs übergibt 4. Tätigkeitsbericht zur Magistrale an EU-Vizepräsident Tajani

Vierter Tätigkeitsbericht
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Pressemitteilung der EU-Kommission
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Positionspapier der EU-Koordinatoren zur Zukunft des Transeuropäischen Verkehrsnetzes
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16.09.2009 München Bayerns Verkehrsminister Zeil begrüßt Planungsaufnahme auf der Bahnstrecke München – Mühldorf – Freilassing durch den Bund / Zeil: "Meilenstein für die Realisierung der europäischen Magistrale"

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie

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01.09.2009 Paris
Karlsruhe
Unterzeichnung der Finanzierungsvereinbarung zur zweiten Phase der Hochgeschwindigkeitsstrecke LGV Est
Realisierung des Magistrale-Teilstücks „Baudrecourt-Vendenheim“ bis 2016
OB Heinz Fenrich fordert auf deutscher Seite schnelleres Handeln


Die 2007 in Betrieb genommene erfolgreiche Hochgeschwindigkeitsverbindung TGV Est zwischen Paris und Strasbourg wird ab 2016 nochmals um 30 Minuten schneller. Die Fahrzeit von Paris nach Strasbourg wird dank der neuen Strecke durch die Vogesen dann nur noch 1 Stunde 50 Minuten betragen, nach Karlsruhe 2 Stunden 30 Minuten.

Heute unterzeichneten der französische Staat, die staatliche Infrastrukturgesellschaft Réseau Ferré de France (RFF) und 16 französische Gebietskörperschaften die Finanzierungsvereinbarung zum Bau des 106 km langen fehlenden Teilstücks zwischen Baudrecourt (Département Moselle) und dem elsässischen Vendenheim. Der Ausbau wird knapp über 2 Milliarden Euro kosten. An der Finanzierung beteiligen sich auch Luxemburg und die Europäische Union.

Quelle: Dossier de presse du Ministère de l'Écologie, de l'Énergie, du Développement durable et de la Mer

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24.07.2009 Stuttgart DB-Chef Grube stellt Wolfgang Drexler als „Botschafter“ für „Stuttgart 21“ vor
OB Heinz Fenrich: Zusammenarbeit zwischen Deutsche Bahn AG und Initiative „Magistrale für Europa“ erfährt neue Qualität

"Mit Wolfgang Drexler haben wir eine Persönlichkeit gewinnen können, die nicht nur in der Region verankert und bekannt ist, sondern die auch in der Öffentlichkeit hohes Ansehen genießt - auch über Parteigrenzen hinweg", begründete DB-Vorstandsvorsitzender Dr. Rüdiger Grube die Entscheidung der Projektpartner. "Ich bin überzeugt, dass Wolfgang Drexler entscheidend dazu beitragen kann, die öffentliche Diskussion über dieses bedeutende Projekt zu versachlichen und so zu einer unvoreingenommenen Befassung mit dem Thema beizutragen."

„Die heutigen Weichenstellungen im Projekt Stuttgart 21 sind ein wichtiger Impuls für die Verwirklichung der europäischen Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Paris und Budapest und verleihen auch der Zusammenarbeit zwischen der Deutschen Bahn AG und der Initiative ‚Magistrale für Europa’ eine neue Qualität“, reagiert Karlsruhes Oberbürgermeister Heinz Fenrich auf die Mitteilung des Vorstandsvorsitzenden der Deutsche Bahn AG. „Ich freue mich darauf, als Karlsruher Stadtoberhaupt und gleichzeitig Vorsitzender der Initiative ‚Magistrale für Europa’ in diesem Gremium das Projekt Stuttgart 21 mit voranbringen zu können“. Gerade für die schnelle Ost-West-Schienentrasse gelte: „Die europäische Hauptschlagader braucht ein starkes Stuttgarter Herz - und umgekehrt“, so OB Fenrich. „Mit Wolfgang Drexler hat das Schlüsselprojekt Stuttgart 21 jetzt ein prominentes Gesicht“, gratuliert OB Fenrich dem neuen „Botschafter Stuttgart 21“ und sagt ihm bei seiner verantwortungsvollen neuen Aufgabe rückhaltlose Unterstützung zu.

Quelle: Pressemitteilung Deutsche Bahn AG / Pressemitteilung Stadt Karlsruhe
 
21.07.2009 München Baden-Württemberg und Bayern fordern im Bahnverkehr zügigen Ausbau der „Magistrale für Europa“ / Verkehrsminister Zeil und Innenminster Rech: „Bund in der Pflicht“

Im Rahmen der gemeinsamen Kabinettssitzung standen gemeinsame Zukunftsprojekte beider Länder im Mittelpunkt. Das gemeinsame Infrastrukturprojekt „Bahnmagistrale Paris-Bratislava“ war neben der Intensivierung der Forschungs- und Wissenschaftszusammenarbeit ein Schwerpunkt.

Download Bericht aus der Kabinettssitzung (Auszug) (pdf 63kb)
 
11.06.2009 Budapest Donaustädte und -regionen gründen Donaurat
Ulms Oberbürgermeister Ivo Gönner erster Präsident


Mit der Zusammenarbeit und Partnerschaft der Städte und Regionen entlang der Donau wird ein wichtiger Beitrag geleistet zur europäischen Integration und insbesondere zur Schaffung einer mit festen Strukturen verbundenen europäischen Donauregion vom Schwarzwald bis zum Schwarzen Meer. Auf der IV. Europäischen Konferenz der Donaustädte und -regionen wurde der Donaurat gegründet und der Ulmer Oberbürgermeister Ivo Gönner zum ersten Präsidenten gewählt. Die Zusammenarbeit soll durch gemeinsam entwickelte Projekte weiter vertieft werden. Ein Schlüsselprojekt ist der Ausbau der „Magistrale für Europa“ zum leistungsfähigen europäischen Verkehrskorridor.

Download Abschlusserklärung (pdf 170kb)
 
25.05.2009 Wien Tunneldurchschlag beim Projekt Lainzer Tunnel
Abschluss der Vortriebsarbeiten als markanter Meilenstein auf dem Weg zur Gesamtfertigstellung und Inbetriebnahme des Projekts Ende 2012.

Download Presseinformation ÖBB (pdf 24kb)
Download Foto ÖBB (pdf 2.579kb)
 
29.04.2009 Karlsruhe
Brüssel
EU-Grünbuch TEN-V - Initiative „Magistrale für Europa“ macht Vorschläge zur künftigen Ausgestaltung des Transeuropäischen Verkehrsnetzes

Download Stellungnahme Grünbuch TEN-V (pdf 131kb)
 
03.04.2009 Karlsruhe Initiative "Magistrale für Europa" begrüßt Unterzeichnung des Finanzierungsvertrages für Stuttgart 21 und Ausbau der Strecke Wendlingen-Ulm

Download Pressemitteilung (pdf 53kb)
 

02.04.2009 Stuttgart Unterzeichnung der Finanzierungsverträge zum Bahnprojekt Stuttgart-Ulm

Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee, Ministerpräsident Günther H. Oettinger und Infrastrukturvorstand der Bahn AG, Stefan Garber: "Weichen für Jahrhundertprojekt sind gestellt - Gut gerüstet für den Start in die Realisierungsphase"

Quelle: Innenministerium Baden-Württemberg (02.04.2009)
 

01.04.2009 Stuttgart Entwicklungsperspektiven für die Wirtschaft durch die Hochgeschwindigkeitsbahn - Fachtagung der Initiative „Magistrale für Europa“ und der Landeshauptstadt Stuttgart
Les perspectives de développement qui s’ouvrent pour l’économie par la réalisation de la ligne à grande vitesse - Colloque organisé par l’initiative « Magistrale pour l’Europe » et la Ville de Stuttgart

Download Programm DE_FR (pdf 1.473kb)
 

19.03.2009 Pottenbrunn Neubaustrecke Wien – St. Pölten: Vortriebsarbeiten abgeschlossen
Tunneldurchschlag beim Raingrubentunnel der Tunnelkette Perschling im Westabschnitt erfolgt

Download Presseinformation ÖBB (pdf 34kb)
 
19.03.2009 Berlin 280,2 Millionen Euro für das Bahnprojekt "Stuttgart 21"

(hib/MIK) Das Bundesfinanzministerium (BMF) wird auf Antrag des Bundesverkehrsministeriums einer außerplanmäßige Verpflichtungsermächtigung in Höhe von insgesamt 280,2 Millionen Euro für das Bahnprojekt "Stuttgart 21" zustimmen. Einen entsprechenden Bericht des BMF hat der Haushaltsausschuss am Mittwochnachmittag zur Kenntnis genommen.

Davon sollen in den Jahren 2014 bis 2017 jeweils 53,3 Millionen Euro fällig werden. Die restlichen 67 Millionen Euro sind für 2018 vorgesehen. In die Gesamtfinanzierung sollen die Mittel aus der Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung (LuFV) einfließen, die am 14. Januar 2009 vom Bund sowie den Eisenbahninfrastrukturunternehmen und der Deutschen Bank AG unterzeichnet wurde. Die Höhe der außerplanmäßigen Verpflichtungsermächtigung beruhe auf der Vereinbarung, dass nach 2013 noch 150 Millionen Euro für Ersatzinvestitionen und 130,2 Millionen Euro für Nahverkehrsmittel aufzuwenden seien.

Das Vorhaben "Stuttgart 21" ist von "hoher politischer Bedeutung" für die Bundesregierung und eine Verschiebung würde zu wirtschaftlichen Nachteilen des Bundes führen, heißt es in dem Bericht. Eine Zeitverzögerung seitens des Bundes würden den Vertragsabschluss behindern und die Bereitschaft des Landes Baden-Württemberg beeinträchtigen, für das Gesamtprojekt einen Baukostenzuschuss in Höhe von 950 Millionen Euro bereitzustellen.

Quelle: www.bundestag.de/aktuell/hib/2009/2009_080/03
 
21.01.2009
22.01.2009
Bratislava
Wien
Hauptversammlung der Initiative „Magistrale für Europa“ „Grenzen überwinden!“
Valné zhromaždenie iniciatívy „Magistrála pre Európu“ „Prekonajme hranice!“
General Meeting of the "Main line for Europe" initiative "Overcoming Boundaries!"

Download Programm DE_EN (pdf 513kb)
Download Program SK_EN (pdf 615kb)

Twin-City-Erklärung der Initiative „Magistrale für Europa““
Vyhlásenia Twin-City iniciatívy „Magistrála pre Európu““
Twin-City Declaration of the „Main line for Europe“ initiative

Download deutsch (pdf 97kb)
Download slowakisch (pdf 145kb)
Download englisch (pdf 95kb)

Download Foto Unterzeichnung  (Fischer, 254kb)
 

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Stand: 01 Sep 2010